



Sehr geehrte Damen und Herren,
der DRK-Ortsverein Schwarzenbek und Umgebung e.V. übernahm im Jahr 2010 ca. 40 sanitätsdienstliche Absicherungen bei der ca. 1300 Einsatzstunden von 120 Helfern geleistet wurden.
Besondere Dienste in Jahr 2010 waren u.a.:
Außerdem wurde die Fachdienstleitung Sanitätsdienst um einer Person erweitert. Seit Mitte des Jahres gehört Janine Harries mit zur Fachdienstleitung. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Verwaltung der Sanitätsdienste.
Ich danke allen Einsatzkräften für ihr Engagement und freue mich auf ein erfolgreiches Jahr 2011!
Im Namen der Fachdienstleitung Sanitätsdienst
Sebastian Hahn
Fachdienstleiter Sanitätsdienst
Der DRK Ortsverein Schwarzenbek übernahm am 04.07.2009 die Absicherung der Scheunenfete in Dassendorf.
Gegen 19:15 Uhr trafen die 10 Helferinnen und Helfer auf dem Veranstaltungsgelände ein und errichteten einen Behandlungsplatz, in dem 6 Patienten gleichzeitig betreut und behandelt werden konnten. Für den Aufbau wurde das bewährte Konzept des Behandlungsplatzes der SEG Schwarzenbek zu Grunde gelegt.
Den Helfern standen des Weiteren der Gerätewagen Medizin, ein Krankenwagen sowie das Führungsfahrzeug der Führungsgruppe Betreuung zur Verfügung.
Bis ca. 02:30 Uhr war es ein ruhiger Dienst. Bis auf kleine Verletzungen war die Stimmung sehr ruhig und friedlich. Dann jedoch überschlugen sich die Ereignisse, da es in kurzer Zeit zu mehreren Schlägereien auf dem Veranstaltungsgelände kam.
Innerhalb von 10 Minuten waren alle Plätze des Behandlungsplatzes gefüllt und es musste sogar im Aufenthaltszelt der Helfer ein provisorischer Behandlungsplatz errichtet werden.
Als die Helfer das nächste mal auf die Uhr schauten war es ca. 04:00 Uhr und es konnte mit dem Abbau gegonnen werden.
Die Bilanz des Dienstes: Insgesamt ca. 25 Patienten. Davon mussten 7 ins Krankenhaus gebracht werden, davon transportierten unsere Einsatzkräfte 3. Die restlichen Patienten konnten vor Ort behandelt werden, da die Verletzungen nicht so schwerwiegend waren. Die Verletzungen reichten von normalen Abschürfungen über Brandwunden bis hin zu Stichwunden, chirurgischen Gesichtsverletzungen und Gehirnerschütterungen.
Erschöpft, aber glücklich so vielen Menschen geholfen zu haben, waren die Helfer um 06:00 Uhr wieder in Schwarzenbek und konnten nach der Fahrzeugnachbereitung gegen 07:00 Uhr den Heimweg antreten.